Bewusst, Achtsam und Spirituell
00:00:00: Wenn du hochsensibel bist oder vielleicht auch einfach die Vermutung hast, dass du hoch sensibel bist dann kennst du das.
00:00:08: Es ist nicht nur im Kopf viel los sondern es ist im ganzen Körper viel und genau deswegen ist die Atemarbeit so kraftvoll.
00:00:19: Du musst nichts verstehen!
00:00:21: Du darfst direkt regulieren schnell sanft und wirksam Bewusst, achtsam und spirituell.
00:00:33: Herzlich willkommen in der vierhundert neunzigsten Podcastfolge von Seelenschimmer-Herzensdialoge.
00:00:39: – Gespräche mit Marisa!
00:00:44: Ja es ist ebenso Menschen die spirituell unterwegs sind und ganz viele Frauen die bei mir in den Kursen und Ausbildungen sind hochsensibel.
00:00:52: Und als hochsensible Menschen nehmen wir tendenziell mehr wahr mehr Stimmungen war, wir nehmen mehr Geräusche wahr.
00:01:02: Wir nehmen mehr Zwischentöne wahr und in meiner Überzeugung nach ist das wirklich eine Gabe.
00:01:10: hoch Sensibilität ist eine Gabe es ist ein Geschenk Es ist keine Börde.
00:01:17: Aber wenn du noch nicht so gewohnt daran bist oder wenn Du dich gerade damit auseinandersetzt kann es sich eben auch als über Forderung anfühlen Und wenn dein System dann voll ist, bringt es nichts noch mehr Input zu sammeln.
00:01:37: Dann brauchst du Entlastung und der absolut schnellste Weg zu dieser Entlastungen ist das Ausatmen.
00:01:45: Die Arbeit mit dem Atem bringt dich ins Hier-und-Jetzt und es bringt dich in deinen Körper und deswegen ist es so wichtig!
00:01:54: Das lange Ausatme ist ein Signal für deinen Körper Du darfst runterfahren, du bist sicher und das ist auch der Moment in dem Klarheit wieder möglich ist.
00:02:12: Und für mich ist die Atemarbeit etwas was ich schon sehr lange mache.
00:02:15: es ist etwas was Ich selbstverständlich nutze In meiner Praxis aber in den letzten Jahren habe ich sehr viel Trauma Arbeit gemacht Trauma auf Arbeit gemacht.
00:02:27: Dabei ist die Atmung und die bewusste Arbeit mit der Atmungen nochmal wirklich in den Vordergrund gerückt für mich auch.
00:02:37: Und ich bin mir bewusst geworden, was sich tun kann um wirklich wieder in die Harmonie zu kommen und diese Tools, die ich nutze, um mit mir selbst wieder in Ruhe in die harmonie zu kommt und meinen Körper zu signalisieren es ist alles in Ordnung Du bist sicher du bist geschützt du bist geerdet.
00:02:55: Diese Tools sind für mich in meinem Alltag zu absoluten Essenz geworden.
00:03:01: Ich mache das ganz häufig, ich mach es inzwischen auch oft ohne dass ich mir Großgedanken dazu mache sondern es passiert ganz einfach und ich merke dann plötzlich oh ich bin ja an der Lippenbremse!
00:03:13: Ich mache's aber eben auch sehr sehr bewusst und ich will mit dir ein paar von diesen Tools teilen damit du auch etwas für dich mitholen kannst oder mitnehmen kannst was Du vielleicht in deinem Alltag nutzen kannst.
00:03:28: Ich habe vier Tools für dich, das heißt ich habe drei Tools für Dich zusammengestellt und mein viertes Tool ist dann die Lippenbremse, die wir auch nochmal angucken werden.
00:03:39: Aber das Tool eins Das ist es du quasi dir die Zeit nimmst um vier Sekunden einzuatmen Und dann so ungefähr sechs bis acht Sekunden ausatmest.
00:03:51: Also du du atmest vier sekunden ein und dann sechs Sekunden oder acht Sekunden, oder sieben natürlich einfach so zwischen sechs und acht Sekunde aus.
00:04:02: Und das machst du über drei Runden!
00:04:04: Das dauert dann grob dreißig Sekunden wenn du dreimal zehn Sekunden brauchst.
00:04:10: dafür vielleicht sind es vierzig Sekunden aber damit hast du keine Minute investiert und hast deinen Körper in die Sicherheit gebracht, in die Ruhe gebracht.
00:04:23: Und das Schöne daran ist, dass du das auch überall machen kannst.
00:04:26: Also es ist ja nicht so, dass Du dann sagst naja ich warte gerade auf dem Bus und ich möchte jetzt eigentlich gerade regulieren.
00:04:33: Ich kann aber nicht weil ich hier aufm Bus am Warten bin.
00:04:35: Ich meine Es ist überhaupt kein Thema!
00:04:37: Du kannst während du auf den Bus wartest vier Sekunden einatmen und sechs bis acht Sekunden ausatmen.
00:04:42: Das ist überhaupt keinen Problem.
00:04:44: Kannst du lockermachen?
00:04:46: Das ist auch etwas, was ich sehr gerne mache wenn ich am Rotlicht stehe.
00:04:50: Weil da hast du ja auch immer so eine Minute ungefähr Zeit und kannst du dich darauf gerade konzentrieren und das tun.
00:04:56: Es sind so kleine Dinge die man sich wirklich angewöhnen kann zu machen.
00:05:01: also vier Sekunden einatmen sechs bis acht Sekunden ausatmen macht es wie's für dich stimmig ist.
00:05:10: mein zweites tul dass ich mit dir teilen will ist der seufzer.
00:05:14: atem nenne ich das mal so Und da geht es darum, dass du zweimal kurz einatmest und dann eine lange Ausatmung hast.
00:05:26: Das machst Du in drei Runden.
00:05:27: D.h.,
00:05:39: das ist ganz schön schwierig, dir das zu zeigen wenn du mich jetzt nicht sehen würdest!
00:05:44: Aber es geht um dieses Zweimal-Kurz-Einatmen und dann lange ausatmen.
00:05:49: Auch da ganz wichtig... Du nimmst ja auch da drei Runde Zeit damit du Dein Körper wirklich in diese Ruhe bringen kannst.
00:06:01: Dieser Seufzerarten finde ich zwar super gerade wenn du super aufgeregt bist, also das ist für mich so ein Atem den ich nehme Wenn ich wirklich merke ich komme in eine riesige Aufregung Ich brauche wirklich wirklich Regulation.
00:06:15: Dann mache ich dass weil es auch den Fokus total auf das regulieren setzt und dann Du wirklich damit am arbeiten bist und am regulieren.
00:06:27: Und Ich finde auch das ist etwas, was du gut machen kannst wenn Menschen um dich herum sind.
00:06:34: Du kannst atmen wie du möchtest und die meisten Menschen sind so sehr auf sich selbst konzentriert dass sie sowieso keine Zeit haben sich auf dich zu konzentrieren.
00:06:42: Und das dritte Das ist etwas was ich eher mache Wenn ich alleine bin das ist das Summen beim Ausatmen.
00:06:48: also du atmest ganz normal ein und beim ausatmen summst du ganz sanft mit du töhnst und du spürst die Vipration im Brustkorb.
00:06:57: das heißt ich atme dann immer.
00:06:59: Das macht Sinn, wenn du auf ein O oder auf den U dann töntest.
00:07:02: Es ist immer das Einatmen und beim Ausatmen auch das machst du einige Runden lang also auch da würde ich sagen mindestens drei Runden einfach dass du wirklich dir die Zeit nehmen kannst um dieses u reinzunehmen.
00:07:26: Bei mir ist es dann auch wirklich so, dass ich das manchmal mache.
00:07:29: Wenn ich wütend bin und dann ist mein U sehr viel stärker als das was ich gerade vorgezeigt habe also da lasse sich dann Wut raus oder dass ich irgendwie wenn ich aufgeregt bin oder wenn ich auch wirklich neben mir stehe... Ich kann mich so gut daran erinnern dass ich irgendwann geweint habe und dann fand ich so ein jetzt auf U atmen Dann hat sich das u dann sehr holprig angehört.
00:07:51: Nichts ist so, trotz Hilfe ist eben in den Körper zurückzukommen.
00:07:54: Also das war dann so... Aber das Ohr hat gut getan weil ich dadurch wirklich aus diesem Weinen rauskommen konnte und in eine Harmonie mit mir selbst wieder kommen konnte.
00:08:07: Und das ist etwas was super hilfreich ist.
00:08:08: also wenn du dir die Zeit nimmst diese Atemübungen zu machen kommst du eben auch wirklich aus sehr aufgeregten Situationen heraus wieder in die Ruhe.
00:08:17: Und ich finde es gerade beim Tönen so, dass du dir wirklich überlegen kannst hey welcher Ton ist für mich gut?
00:08:23: eben U und O sind super weil die sehr öffnend sind.
00:08:28: Aber du darfst natürlich auch mal gucken will ich's länger machen?
00:08:31: Will ichs kürzer machen?
00:08:32: will ich intensiver machen?
00:08:34: Auch Mal wie es passiert wenn Ich meine Hand aufs Herz lege wenn ich das mache!
00:08:39: Das vierte Tool von dem ich ständig rede... Du kennst die Lippenbremse ziemlich sicher von mir schon.
00:08:48: Also da atmest du einen ganz normal beim Ausatmen, machst du deine Lippen so ein bisschen fest und atmest ein bisschen mit Druck durch diese geschlossenen Lippe.
00:09:00: Wenn du mir bei YouTube zuguckst dann siehst du wie ich das mache.
00:09:03: wenn du es nur zuhörst dann stell dir's einfach vor dass ist das lässt sich vielleicht vergleichen wie wenn du eine Flöte spielst.
00:09:14: da musst du ja auch mit den Lippern arbeiten.
00:09:18: Die Lippenbremse ist mein absolutes Go-to in jeder Situation.
00:09:21: Das ist etwas, was ich ganz viel mache und das ist auch das, wo Oranich als erstes denke, wenn ich überfordert bin – und das Interessante daran ist es, dass ich die Lippendbremsen häufig zum Beispiel mache!
00:09:33: Wenn ich in der Stadt war und auf dem Heimweg bin, dann mach' ich oft die Lappenbrennze.
00:09:37: Und es ist einfach das Regulieren nach den vielen Menschen in der Stad.
00:09:40: Nach den vielen Impulsen, die ich habe in der stadt.
00:09:43: Und das ist etwas ,was ich super hilfreich finde.
00:09:47: Ich will mit dir jetzt so in eine kleine Praxisübung gehen oder eine Mini-Praxis gehen und einfach mal dich in diese drei Atemübungen, die vier atmen Übungen begleiten.
00:09:58: Damit du mal für dich spüren kannst welche ist das Beste?
00:10:03: Wenn du kannst setz dich bequem hin oder achte dich einfach nur auf dich.
00:10:08: versuchst ein bisschen deine Umwelt aus zu blenden und spüre in deine Füße hinein.
00:10:15: einfach mal deine Füsse wahrnehmen und lasse den Atem so fließen wie du möchtest.
00:10:22: Ich finde bei atemarbeit super wichtig, dass wir nichts zu drücken versuchen also das wir keinen Druck machen sondern dass wir dem körper wirklich sagen hey du atmest so wie du möchte es gibt kein richtig und keine falsch.
00:10:37: und dann atmen wir mal auf vier ein und aus sechs aus.
00:10:42: ich gebe das vor Einatmen, ausatmen.
00:11:16: Drei, vier, fünf, sechs.
00:11:41: Sehr
00:11:42: gut!
00:11:46: Mal dein Körper fühlen.
00:11:47: Fühlen Sie sich dein Körper so anfühlt?
00:11:51: Vielleicht merkst du das diese Atmung für dich supergut passt oder vielleicht hast Du gemerkt, ich habe einen anderen Rhythmus.
00:12:00: es ist völlig in Ordnung.
00:12:01: Es geht darum dass Du Dich erkennst.
00:12:05: und jetzt versuchen wir drei runden mit der Seufzeratmung Zwei kurze Einatmungen und eine lange Ausatmung.
00:13:00: Nimm wahr, wie sich das anfühlt für dich.
00:13:03: Ob das für dich eine Art von Atmung ist die sich gut anfühlen.
00:13:14: und jetzt machen wir noch diese drei Ausatmungen mit dem Summen.
00:13:20: du atmest ein und aus auf U Und es geht nicht darum, dass du das richtig machst oder dass sich das gut anhört.
00:14:16: Oder dass deine Stimme richtige Töne trifft oder was auch immer.
00:14:20: Es geht darum, Dass Du einfach nur summst.
00:14:24: Dass Du tönst auf Deine Atmung.
00:14:27: Dass du fühlst wie die Vibration deinen Brustkorb weicher machen lässt.
00:14:34: Und du darfst dich jetzt fragen, was war für Dich gerade das Beste?
00:14:38: Welcher der drei Atmungen hat für DICH gerade am besten gepasst?
00:14:42: und dann darfst Du jetzt anfangen damit zu arbeiten.
00:14:48: Und die Frage, die ich Dir stellen möchte ist Was ist jetzt gerade wichtig für DIG?
00:14:52: Was ist das, was jetzt gerade für DIC notwendig und wichtig und richtig ist?
00:14:59: Und gibt diesem Gefühl mehr Raum.
00:15:04: Wenn ich mir überlege wann ich diese Atmung anwende Ist es für mich ganz klar, wenn ich schlafen gehe zum Beispiel also vor dem Schlafengehe ist das etwas.
00:15:13: Aber eben auch nach Gesprächen mit anderen Menschen... Wenn ich unterrichte nach dem Unterrichten ist das für mich meistens noch mal so ein Runterfahren.
00:15:23: Wenn ich aus der Stadt nach Hause komme oder von Freunden nach Hause kommen auf dem Heimweg ist das was ich ganz viel mache.
00:15:30: Aber eben auch wenn ich zum Beispiel merke, oh!
00:15:32: Ich bin nicht bei mir.
00:15:33: Ich kippe.
00:15:33: Mir geht's gerade nicht so gut.
00:15:35: Dann werde ich als erstes anfangen mit dem Atem zu arbeiten.
00:15:39: Und was mir dafür wichtig ist, du brauchst keine Mathe dafür.
00:15:42: Du musst nicht Yoga machen eine Stunde.
00:15:45: Du brauchst zu dreißig Sekunden Zeit für dich und die Achtsamkeit, dass du es dann auch machst in dem Moment.
00:15:52: Das ist ein Training.
00:15:53: Das kannst du dir nicht einfach jetzt vornehmen und dann wirst du es nie wieder vergessen.
00:15:57: Du wirst das wahrscheinlich wieder vergessen, und dann kommt's irgendwann wieder.
00:16:01: Sei da sanft mit dir selbst!
00:16:04: Vielleicht überlegst du dir mal wann merke ich denn eigentlich dass mein System voll ist?
00:16:08: Und das ist für mich etwas was ich eben merke wenn ich in der Stadt bin... ...und ich bin super gerne in der statt.
00:16:13: Das ist für me nichts was ich super unangenehm finde aber auf dem heimweg ist mein system voll und möchte gerne entleert werden.
00:16:22: Du darfst für dich auch überlegen, welches Tool passt am besten und schreib mir das doch in die Kommentare.
00:16:25: Ich lese total gerne davon und freue mich darüber eine Meinung deine Erfahrungen zu lesen.
00:16:33: Und damit beende ich für heute diese Podcastfolge mit dem Seelenschimmerherzensdialog den Gesprächen mit Marisa.
00:16:42: Alles Liebe!